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Donnerstag, 12. November 2009

Freitag, 13.11. ab 17 Uhr: HIPPOCAMPUS Spezial: "5 vor 12" - die RWTH Wissenschaftsnacht

"5 vor 12" - Die RWTH Wissenschaftsnacht findet Freitag ab 19 Uhr bereits zum siebten Male statt. Rund um Super-C und Kármán-Auditorium wird wieder ein wahres Feuerwerk gezündet an interessanten Vorträgen und Präsentationen aus den verschiedensten Bereichen der Wissenschaft. Institutsbesichtigungen, Theaterstücke, Filme und interaktive Elemente runden das Event ab.

Ein großer Anziehungspunkt wird sicher wieder der große PHYSIK-JAHRMARKT in den Seminarräumen SFo1-SFo4 im Kármán-Auditorium werden. War dort schon die letzten Jahre fast kein Durchkommen mehr, wird dieses Jahr auch noch Euer HOCHSCHULRADIO AACHEN mit von der Partie sein. Wir werden live von dort berichten, einige der Experimente live via Äther begleiten und Reaktionen des Publikums einfangen. Zudem werden wir Euch schon vorab einige der Veranstaltungen im Rahmen der Wissenschaftsnacht vorstellen...damit ihr wisst, wo es sich hinzugehen lohnt.

Das komplette Programm zur Wissenschaftsnacht findet ihr hier als pdf:
http://www.rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaaabxxpx

ACHTUNG: Der Hörsaal Fo3 bleibt auch während der Wissenschaftsnacht vom Dauerplenum der Studierenden besetzt. Die dort angekündigten Vorträge finden in Hörsaal 1 des Hauptgebäudes statt!!


Also, schaltet ein:

Freitag, 13.11. 2009 17 bis 22 Uhr, Hochschulradio Aachen 99.1MHz

Mittwoch, 17. Juni 2009

Minibeamer in Mobiltelefone

Jeje schon doof Videos aufm Handy, Internetzugang, nur für mein Display brauch ich ne Lupe. Der Beamer im Handy schafft Abhilfe.

--> Minibeamer_im_Mobiltelefon


--> Minibeamer_im_Mobiltelefon2

Was der Hundeblick tatsächlich sagt

Eingezogener Schwanz, angelegte Ohren und der typische Hundeblick eines Hundes bedeuten noch nicht, dass der Hund auch tatsächlich etwas angestellt hat. Die US-amerikanische Wissenschaftlerin Alexandra Horowitz fand heraus, dass das scheinbar schuldbewusste Verhalten eines Hundes unabhängig davon ist, ob er ein Verbot missachtet hat oder nicht. In einer Studie mit mehreren Hundehaltern und Hund zeigte sie, dass der Hund lediglich auf des Verhalten des Halters reagiert. Auch Hunde die sich korrekt verhielten und von ihrem Halter ausgeschimpft wurden zeigten schuldbewusstes Verhalten. Die Forscherin Horowitz hält das für einen eindeutigen Beleg dafür, dass die Hunde nicht etwa ein potenzielles Fehlverhalten einsehen und sich dafür schämen. Vielmehr reagieren Hunde ausschließlich auf das Verhalten ihres Besitzers, auch wenn viele Hundehalter schwören, dass ihr Vierbeiner tatsächlich ein schlechtes Gewissen hat.

RWTH-Anträge beim Wettbewerb „Hightech.NRW“ erfolgreich

Im Spitzentechnologiewettbewerb „Hightech.NRW“ war die RWTH mit drei Anträgen erfolgreich. Insgesamt wurden für den Wettbewerb 149 Anträge eingereicht, wobei lediglich 9 Anträge bewilligt wurden. Die erfolgreichen Anträge der RWTH lauten "Beschleunigte Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte", "Karosseriebauteile aus CFK für die Großserienfertigung" sowie "Entwicklung von elektroaktiven Polymeren zur Schwingungsbeeinflussung". Weitere Anträge wurden der TU Dortmund, sowie der Uni Paderborn, Marl und Dormagen bewilligt. Eine elfköpfige Jury unter dem Vorsitz des ehemaliger Bundesminister für Forschung und Technologie Heinz Riesenhuber sichtete die Anträge und schlug diese dann zur Förderung vor. Ende diesen Jahres startet eine dritte Wettbewerbsrunde.

Langer Schlaf im Eis

Forschern aus den USA ist es gelungen ein Bakterium nach 120 000 Jahren Kälteschlaf zum Leben zu erwecken. Sie fanden das Bakterium in einer drei Kilometer tiefen Eisschicht. Das Bakterium gehört zu einer Gruppe von Mikroorganismen, die in Mineral- und Quellwasser lebt. Damit stellt das Bakterium die einzige Art seiner Gattung dar, die im grönländischen Eis gefunden wurde. Durch das Überleben des Bakteriums könnte man nun Aufschluss über die Existenz von Leben auf anderen Planeten gewinnen. Die Wissenschaftler mutmaßen nun, dass es auf anderen Planeten ähnliche Mikroorganismen geben könnte. Beispielsweise im Eis an den Polen auf dem Mars oder in einem eisbedeckten Ozean auf dem Jupitermond Europa.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Wissenschaftszug in Aachen

Der Wissenschaftszug ist auf Deutschlandreise. In dem Zug befindet sich eine Ausstellung die einige Einblicke gibt, wie die nahe Zukunft aussehen könnte. Verschiedene Forschungsbereiche präsentieren was in 10, 20 Jahren möglich ist.

--> Stimmen von Besuchern

--> Wissenschaftszug

Jugene - Der neue Supercomputer im Forschungszentrum Jülich

Was der neue Rechner kann und wofür man ihn braucht. Hört's euch an:

--> Jugene

Parawissenschaften

Am vergangenen Samstag fand in Hamburg die Jahreskonferenz der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) statt. Welche paranormalen Phänomene entlarvt wurden, könnt ihr nochmal Nachhören:

--> Parawissenschaften Teil1

--> Parawissenschaften Teil 2

Fingerabdruck des Weins

Im Wein sind eine Fülle von Informationen über dessen Herkunft gespeichert. Noch nach 10 Jahren lässt sich im Wein einiges durch einen chemischen Fingerabdruck bestimmen. So zum Beispiel auch woher die Eichen stammten, aus denen die Fässer gefertigt wurden, in denen der Wein reifte. In der verwendeten Analysetechnik, die Massenspektroskopie, werden nicht die einzelnen Inhaltsstoffe charakterisiert, sondern die Ergebnisse werden als eine Art Momentaufnahme betrachtet. Während bei den meisten bisherigen Analysen von Wein gezielt nach therapeutisch wirksamen oder geschmackstragenden Stoffen gesucht wurde, erfasst die neue Untersuchungsmethode wahllos alle Verbindungen, die sich mit der Massenspektroskopie nachweisen lassen.
Dieser Ansatz erwies sich als sehr leistungsfähig. Bei vier Weinen, die vor etwa zehn Jahren als Teil eines Experiments in je zwölf verschiedenen Eichenfässern gereift waren, verglich man deren chemisches Profil. Das Ergebnis: Jeder Wein zeigte neben der charakteristischen Signatur der Traubensorte ein Signalmuster, das sowohl von der Art als auch der Herkunft der Eichen abhing, die für die Reifungsfässer verwendet worden waren

Waschbär vollbringt Rekord-Tour und wandert von Müritz nach Bremen

Ein Waschbär aus Mecklenburg-Vorpommern legte auf seinem Weg nach Bremen 285 Kilometer zurück. Dies sei die längste Wanderung weltweit, die bisher dokumentiert wurde, so der Leiter des Forschungsprojekts „Waschbär“. Das Tier war im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Ohrmarke und einem Sender versehen worden. Auf der Suche nach einer Partnerin legte der Waschbär die enorme Strecke zurück. Vermutlich ist der Waschbär aber viel weiter herumgewandert. Man vermutet, dass er bis zu 800 Kilometer auf der Suche nach einem Weibchen hinter sich brachte. Bisher habe der Streckenrekord bei 95 Kilometern Luftlinie gelegen. Dieser Waschbär sei allerdings überfahren worden.

Feine Staubpartikel in Eiswolken auf langen Reisen

Feinste Staubpartikel können in Eiswolken um die ganze Welt wandern. US- Forscher analysierten die Partikel von Eiswolken in acht Kilometer Höhe. Dabei entdeckten die Forscher eine Mischung aus mineralischen Partikeln, Resten von lebenden Organismen, Salzen und Ruß. Die Hälfte der Partikel sind der Analyse zufolge von mineralischem Ursprung. Ein Drittel bestehe dagegen aus biologischen Materialien wie Bakterien, Pilzsporen und Pflanzenreste. Die Eiswolke, die von den Wissenschaftlern untersucht wurde, befand sich über dem US-Bundesstaat Wyoming. Mithilfe von meteorologischen Daten konnten die Wissenschaftler auch die ungefähre Herkunft der Teilchen rekonstruieren: Demnach stammte ein Teil der Teilchen aus Zentralchina und der Mongolei, während ein Teil des Staubs auch aus dem Sudan oder der Sahara stammen könnte. Höhenwinde über Asien und den Pazifik hinweg transportierten die Staubteilchen bis über den amerikanischen Kontinent.

Donnerstag, 5. März 2009

Stimmlaut

Uuaaaah! Buuuoooaahhh" Wooooow!
Nein, was ist doch die menschliche Stimme vielfältig. Und dabei sind Buchstaben nicht irgendwelche Zeichen. Sie sind - natürlich in einer bestimmten Zusammensetzung - für unsere Kommunikation wichtig.
Über sie teilen wir unsrerem Gegenüber mit, was wir wollen oder wie wir uns fühlen. Ok, ein "atsch, du Depp" ist nicht gerade das, was wir so in der grundschule beigebracht bekommen. Aber trotzdem verstehen wir genau, ohne irgendetwas zu sehen, was gemeint ist. In unseren Köpfen entstehen sogar Bilder, wie wir uns eine solche Situation vorstellen könnten. Der Schlüssel liegt in unserer Stimme. Es ist ein unterschied ob ich nun "Hey" in Wut oder als positiven Zuruf sage. Die Art und Weise wie wir Wörter und mit
ihnen einzelne Buchstaben betonen entscheidet oft darüber, was unser Gegenüber versteht. Und dass in jeder erdenklichen Situation. Das geht sogar soweit, dass sich damit wichtige Situationen im Leben positiv beeinflussen lassen. Wenn unsereiner seine Stimme richtig einsetzen kann. Aber keine Sorge, sowas lässt sich trainieren ! So gibt es etwa Schulungen bezüglich der richtigen Lippen- und Zungenhaltung für ein einfaches "A". Und für die vielen "A"-Variationen...
Eine dieser Schulungen ist unter :

http://www.theateraufcd.de/doc/Lautschule.pdf

zu finden.

Mittwoch, 4. März 2009

Aussterben von Sprachen

Laut einem Bericht der Unesco steigt die Zahl der bedrohten Sprachen. Von den derzeit noch 6000 existierenden Sprachen werden gegen Ende dieses Jahrhunderts noch etwa 3000 übrigbleiben, schätzt die Unesco. Auch in Deutschland sind mit Nordfriesisch und Sorbisch zwei Sprachen bedroht. Anders als etwa Schwäbisch, Bayrisch und Sächsisch, welche nur Dialekte darstellen und auch von anderen verstanden werden kann, handelt es sich bei Nordfriesisch und Sorbisch um eigene Sprachen mit einer eigenen Grammatik. Sorbisch ist eine slawische, mit dem Polnischen verwandte Sprache und unterteilt sich in Nieder- und das Hochsorbisch. Gesprochen wird es vor allem im Südosten Brandenburgs und im Osten Sachsens. Die Sprache zählt noch etwa 45 000 Sprecher. Des Nordfriesisch mächtig sind nur noch rund 8000 Menschen. Es sind aber vor allem Sprachen von Indianerstämmen , die sind stark gefährdet sind. Wissenschaftler der Gesellschaft für bedrohte Sprachen aus Köln versuchen, bedrohte Sprachen zu bewahren. Dazu ziehen sie mit Mikrofonen und Kameras in Urwälder und Wüsten und bitten die Menschen für sie, in ihrer Sprache zu sprechen. Das zeichnen die Wissenschaftler auf und legen die Aufzeichnungen in einem Archiv ab.

Erwärmung der Pluto-Atmosphäre

Auch auf dem Planeten Pluto ändert sich das Klima. Während an der Oberfläche des Planeten Temperaturen von Minus 220 Grad vorliegen, herrschen in der Atmosphäre wärmere Temperaturen. Das die Temperaturen mit steigender Höhe zunehmen haben deutsche und französische Astronomen der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Garching herausgefunden. Verantwortlich für die Temperaturzunahme in der Höhe ist nach Meinung der Forscher Methan, das das Sonnenlicht absorbiert und die Atmosphäre erwärmt. Die Forscher beobachteten den Pluto mit einem Teleskop der ESO in Chile. Eines der vier Acht-Meter-Teleskope leitete das Licht auf ein spezielles Infrarot-Messgerät. Damit konnten sie die Methanabsorption des Sonnenlichts messen, das von der Pluto-Oberfläche in die Atmosphäre reflektiert wird. Aus der Absorption dieses Lichts können die Wissenschaftler die Menge des Methans und den Temperaturverlauf in der Atmosphäre bestimmen.

Treffpunkt der Wissenschaft

Aachen wurde als eine von zehn Städten für das Wissenschaftsjahr 2009 zum „Treffpunkt der Wissenschaft“ ernannt. Die Initiative „Treffpunkt der Wissenschaft“ wurde von der Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag initiiert. Dabei diskutieren Experten mit Bürgern, Schülern und Studierenden eine konkrete Forschungsfrage. In Aachen geht es um das Thema „Energie Leben – Genug LebensEnergie für alle?“. Vom 11. bis 22. Mai 2009 finden Ausstellungen, Vorträge, Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen sowie Theater- und Musikaufführungen rund um das Thema statt. Auch der Ausstellungszug „Expedition Zukunft“ wird vom 14. bis 16. Mai 2009 in Aachen Station machen.

Dienstag, 3. März 2009

Farbe

Boah, bin ich heute Agressiv !!! Aber wegen was blos ?
Doch nicht wegen meinem roten Pulli, oder ? Oder etwa doch ? Vielleicht war hat er einfach nur die falsche Farbe - entgegen meiner derzeitigen Form. Nein, nein - nicht etwa wegen meiner Laune, sondern der Form meines Pullis! Also laut Ingrid Krüger vom Fraunhofer Institut wirken Farbe und Form zusammen. Aber nur im Idealfall. Und was bedeutet dass jetzt für meine Laune ? Im Klartext ist mein Pulli irgendwie unharmonisch....und die Farbe Rot macht mich agressiv. Also nur die richtige Pulli-Form mit der richtigen Farbe kann meine Laune positiv beeinflussen. Ansonsten....naja, die Nachteile meiner Pulli-Form könnte den Vorteil der roten Farbe nicht wettmachen. Andersrum : Hat mein Pulli die richtige Form und die falsche Farbe kommt da auch totaler Mumpitz heraus.
Aber vielleicht hab ich die Lösung für mein Problem. Von Ingrid Krüger vom Fraunhofer Institut gibt es eine Website, die sich mit der Farblehre beschäftigt. Dort steht auch, dass Farbe Information bedeutet. Ich kann durch die richtige Gestaltung meinen Pulli zu einem Informationsträger machen. Er unterstützt mich dann als Träger einer Botschaft. Zur Unterstützung meiner Kommunikation. Und Ratschläge dazu gibt es auch.....aber...wenn ich jetzt meinen Pulli nach diesen optimiere ? Nee, ein Werbeplakat will ich nicht werden. Auf keinen Fall !
Irgendwie bin ich jetzt ganz bunt im Kopf. So bunt wie :

http://www.ipsi.fraunhofer.de/~crueger/farbe/index.html

Das könnt ihr auch als E-book auf euren Rechner speichern.

Mittwoch, 18. Februar 2009

DNA der Neandertaler

Leipziger Wissenschaftler konnten das Genom des Neandertalers zu 60 Prozent rekonstruieren. Die DNA extrahierten sie aus den Knochen von kroatischen Funden. Die nun erste Version des Neandertaler-Erbguts reiche aus, um sie mit den schon bekannten Genomen von Mensch und Schimpanse zu vergleichen. Die Knochenproben, die die Forscher untersuchten, stammten von drei etwa 38.000 Jahre alten Neandertaler-Fossilien aus der Vindija-Höhle in Kroatien. Den Leipziger Forschern reichte für ihre Analyse ein halbes Gramm an Knochenmaterial. Sie mussten besonders darauf achten, dass die Proben nicht mit menschlichem Erbgut, wie etwa mit Hautschuppen, verunreinigt wurden. Vor rund 30.000 Jahren starben die Neandertaler als Seitenlinie in der Entwicklung des Menschen aus. Die Gründe für das Aussterben der Neandertaler sind bislang noch unklar. Besonders die Genorte, die für die Sprachfähigkeit und für die Gehirnentwicklung wichtig sind, sollen nun verglichen werden. Die Wissenschaftler erhoffen sich dadurch genauere Erkentnisse über das Aussterben der Neandertaler zu gewinnen.
Holger Wintermayr

Einsiedler-Gehirne

US-Psychologen haben bei Hirnscans von 23 Frauen herausgefunden, dass einsame Menschen anders auf soziale Reize reagieren. Die Forscher ließen die Frauen auf Bilder schauen, die Menschen in einer angenehmen Umgebung zeigten. Bei einsam lebenden Frauen reagierte das Gehirn deutlich schwächer als bei geselligen Frauen. Untersucht wurde die Gehirnregion Striatum. Diese spielt eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung emotionaler Signale. Es bleibt allerdings noch offen was Ursache und was Wirkung ist. Einerseits könnte es sein, dass Menschen sich einsam fühlen oder dass sie einsam werden, weil ihr Gehirn weniger auf soziale Reize reagiert. Andererseits könnte es aber auch sein, dass die Einsamkeit der Menschen sich auf die Reaktionen des Gehirns auswirken und somit soziale reize abnehmen.
Holger Wintermayr

Vererbbare Smogschäden

Mütter die in Umgebungen mit einer starken Belastung an Abgasen leben, können die Schäden des Smogs auf ihre Kinder vererben. Dies fanden Wissenschaftler heraus, als sie schwangere Frauen in Manhattan untersuchten. Untersucht wurden die Schadstoffbelastung und weiße Blutkörperchen aus der Nabelschnur. Besonderes Augenmerk richteten die Forscher auf das Lungen-Gen ACSL3. Wie auch jedes andere Gen besitzt das Lungen-Gen eine bestimmte Markierung die beeinflusst, wie oft das Gen zum Einsatz kommt und in ein Protein übersetzt wird. Eine Veränderung dieser Markierung kann manche Genabschnitte an- oder auch abschalten. Bei Schwangeren die nun einer hohen Abgasbelastung ausgesetzt waren, veränderten sich die Markierungen von dem Lungen-Gen ihres ungeborenen Kindes. Außerdem wiesen die Wissenschaftler nach, dass Kinder mit veränderter Gen-Markierung ein höheres Asthmarisiko haben.
Holger Wintermayr

Mittwoch, 4. Februar 2009

Mit weniger Kalorien im Bauch lernt es sich besser

„Voller Bauch studiert nicht gern“ behauptet ein Sprichwort. Und an dem scheint tatsächlich etwas dran zu sein. Wissenschaftler aus Münster haben anhand einer Studie mit Senioren herausgefunden, dass sich eine Kaloriendiät tatsächlich positiv auf die Merkfähigkeit auswirkt. Die Wissenschaftler haben auch gleich eine Erklärung parat: Der Körper wandelt die kalorienreiche Nahrung bekanntlich in Zucker um. Da dieser ohne körperliche Tätigkeit ja nicht verbraucht wird, schüttet der Körper Insulin aus, um den Blutzuckerspiegel im Lot zu halten. Der Zucker wird somit gespeichert, was dann auch für die unerfreulichen Fettpölsterchen sorgt. Doch Insulin hat noch einen Nebeneffekt: Es beeinträchtigt die Flexibilität der Nervenverbindungen im Gehirn. Auch eine weitere Substanz im Körper, das Zytokin TNF-alpha verringert sich bei einer Kalorienreduzierung. Die Forscher vermuten, dass dies den Effekt ebenfalls unterstützt. Hebt euch also die Schoki als Belohnung für die bestandene Prüfung auf.

Belgische Forscher wollen Grippekranke mit Mikrofonen aufspüren

Nach der Videoüberwachung von Plätzen und Gebäuden könnte nun auch noch ein akustisches Überwachungssystem auf uns zukommen. Mit einem Netzwerk von Mikrofonen können z.B. eine Viehherde, aber genauso auch eine Menschenmenge in einem öffentlichen Gebäude überwacht werden. Computerprogramme können das Husten eines Kranken mittlerweile anhand eines typischen Frequenzganges zuverlässig erkennen. So könnten Kranke genau geortet werden. Belgische Forscher haben ein solches Detektorkonzept jetzt zum Patent angemeldet. Was dann allerdings mit den auf diese Weise erkannten und lokalisierten Virusträgern passieren soll, ist noch unklar.

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