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Mittwoch, 27. Mai 2009

Fingerabdruck des Weins

Im Wein sind eine Fülle von Informationen über dessen Herkunft gespeichert. Noch nach 10 Jahren lässt sich im Wein einiges durch einen chemischen Fingerabdruck bestimmen. So zum Beispiel auch woher die Eichen stammten, aus denen die Fässer gefertigt wurden, in denen der Wein reifte. In der verwendeten Analysetechnik, die Massenspektroskopie, werden nicht die einzelnen Inhaltsstoffe charakterisiert, sondern die Ergebnisse werden als eine Art Momentaufnahme betrachtet. Während bei den meisten bisherigen Analysen von Wein gezielt nach therapeutisch wirksamen oder geschmackstragenden Stoffen gesucht wurde, erfasst die neue Untersuchungsmethode wahllos alle Verbindungen, die sich mit der Massenspektroskopie nachweisen lassen.
Dieser Ansatz erwies sich als sehr leistungsfähig. Bei vier Weinen, die vor etwa zehn Jahren als Teil eines Experiments in je zwölf verschiedenen Eichenfässern gereift waren, verglich man deren chemisches Profil. Das Ergebnis: Jeder Wein zeigte neben der charakteristischen Signatur der Traubensorte ein Signalmuster, das sowohl von der Art als auch der Herkunft der Eichen abhing, die für die Reifungsfässer verwendet worden waren

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